Software Vorentwicklung: Bei FAS kommen Ideen auf den Prüfstand

Rund 5 – 6 Jahre vor Markteinführung beginnen wir damit, Ideen Gestalt zu verleihen. Das führt manchmal in Sackgassen, manchmal aber direkt auf die Überholspur. Deshalb zählt unsere Arbeit bei der Vorentwicklung zu den spannendsten Herausforderungen, die die Automobilindustrie kennt. Im gesamten Zyklus eines Projektes ist dies die „kreative“ Phase, in der Dinge angedacht und ausprobiert werden.

Die heute erreichte Qualität der Sensortechnik ermöglicht es aufzuzeigen, welche weiterführenden Entwicklungen im Automobil denkbar sind. Zu Beginn aber ist man mit vielen Unbekannten konfrontiert: Der Anforderungsumfang ist unklar, Schnittstellen sind nicht spezifiziert, die technische Umsetzbarkeit ist schwer absehbar und Kundenstudien liegen so gut wie keine vor.

Diese Punkte sind im Verlauf der Vorentwicklung zu klären. Am Startpunkt ist lediglich klar, dass die Entwicklung eines neuen Systems auf der Basis einer neuen, vielversprechenden Technologie beruht. Die Grenzen bzw. der Rahmen der Entwicklung kann jedoch nur vage formuliert werden. Die automobile Vorentwicklung hat dabei die Aufgabe, die technische Machbarkeit von Innovationen nachzuweisen.

Spannende Aufgaben bei der Vorentwicklung

Nach der Klärung dieser Fragen kann der Umfang der Entwicklung eingegrenzt und der Nachweis der Machbarkeit geführt werden. Der Output dieses Stadiums ist eine Entscheidungsgrundlage dafür, ob aus einer anfänglichen Idee ein tragfähiges Projekt wird.

  • Welche Anforderungen muss das System meistern?
  • Welche Funktionalität erwartet der Kunde?
  • Welches Potenzial besitzt die neue Technologie?
  • Welche Information ist verfügbar, um die Machbarkeit festzustellen?
  • Wo verifizieren wir das entwickelte System (HiL, SiL, MiL ...)?
  • Worauf sollte man sich bei der Entwicklung dieser Innovation konzentrieren?